Brandenburger Hohlpfennig



Brandenburger Hohlpfennig Brandenburger Hohlpfennig

Das Münzwesen im Mittelalter beruhte im wesentlichen auf der Münzreform Karls des Großen.
Er setzte fest, daß aus einem Pfund Silber (damals ca. 408 g) 240 Münzen geprägt werden sollten.
Gerechnet wurde das Pfund zu 20 Schillingen (Solidi, Sou) mit je 12 Denaren. Geprägt wurden
tatsächlich nur Denare, die in Deutschland bald allgemein Pfennige (englisch: penny) genannt wurden.
Der Schilling blieb zunächst eine reine Recheneinheit. Damit war ein Münzsystem entstanden, das
nur ein Metall (Silber) und nur ein Nominal (Pfennig) kannte. Dabei hatte der Pfennig, im Verhältnis
zu späteren Zeiten, einen hohen Wert. Zwischen 800 und 1300 ist also der Pfennig die fast
ausschließliche Münze, weshalb diese Zeit auch »Pfennigzeit« genannt wird.
Hohlpfennige nennen wir Münzen aus dünnem Silberblech, die mit nur einem Stempel auf weicher
Unterlage geprägt wurden, so daß der Schrötling in die Vertiefungen des Stempels hineingedrückt
wurde und die Rückseite der Münze wie ein Negativbild der Vorderseite aussieht.

Unsere Münze ist ein Pfennig aus Brandenburg, der unter Kurfürst Friedrich II. (dem Eisernen)
zwischen 1440 und 1470 in Stendal geprägt wurde. Das Münzbild zeigt einen halben Adler und vier
Steine oder Rauten, das Wappen von Stendal.

Replik aus Zinnlegierung


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