Haller Heller



Haller Heller Haller Heller

Das Münzwesen im Mittelalter beruhte im wesentlichen auf der Münzreform Karls des Großen.
Er setzte fest, daß aus einem Pfund Silber (damals ca. 408 g) 240 Münzen geprägt werden sollten.
Gerechnet wurde das Pfund zu 20 Schillingen (Solidi, Sou) mit je 12 Denaren. Geprägt wurden
tatsächlich nur Denare, die in Deutschland bald allgemein Pfennige (englisch: penny) genannt wurden.
Der Schilling blieb zunächst eine reine Recheneinheit. Damit war ein Münzsystem entstanden, das
nur ein Metall (Silber) und nur ein Nominal (Pfennig) kannte.
Der in der Folge zunehmende Handel brachte eine Ausweitung der Geldwirtschaft und einen Bedarf
an kleineren Münzen hervor. Dem entsprechend wurden ab etwa 1228 in Hall in Schwaben
(heute: Schwäbisch Hall) silberne Halb-Pfennige (Häller Pfennige) geprägt. Die Heller fanden eine
schnelle Verbreitung und wurden an vielen Münzstätten im gesamten Kaiserreich nachgeahmt.

Unsere Münze ist ein Heller aus der Prägestätte Hall in Schwaben (heute Schwäbisch Hall), der in
der 1. Hälfte des 14. Jahrhunderts gepägt wurde. Er zeigt auf der Vorderseite die typische Hand
und auf der Rückseite ein Radkreuz.

Replik aus Zinnlegierung


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