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Langbögen
Diese Form des Bogens ist seit der Steinzeit für die Jagd und den Krieg im Gebrauch.
Der vermutlich älteste Bogenfund, bzw. ein Fragement, aus dem man einen Bogen ableiten kann, stammt aus Mannheim-Vogelstang und ist ca. 17.600 Jahre alt.
Das klassichen Merkmale eines "langen Bogens" ist halt, das er lang ist.
Wenn wir heute von einem Langbogen sprechen, denken wir vornhemlich an die klassischen englischen Langbögen.
Allerdings gibt es diesen Bogen in unterschiedlichsten Ausführungen. Sogar mit recurven Wurfarmen.
Grundstätzlich hat ein Langbogen keine Visiereinrichtung, man kann einen solchen Bogen intuitiv schießen oder aber über die Spitze des Pfeiles visieren.
Von englischen Langbogenschützen wird behauptet, das Sie treffsicher mehr als 10 Pfeile pro Minute absetzen konnten.
Seit 1181 gibt es in Groß Britanien ein Gesetz, das ab einem bestimmten Einkommen jeder Mann einen Bogen zu haben hat, und am Sonntag mit Ihm zu trainieren hat. Was zu nicht wenig Ärgernis bei der Kirche führte.
Bei der Schlacht von Crécy soll Eduard III. 6000 Schützen in's Feld geführt haben, welche in vier Minuten über 140.000 Pfeile absetzen konnten.
Bereits ein Pfeil von einem Bogen mit 45 Pfund geschossen kann auf eine Enfehrnung von 25/30 Metern eine 15 mm starke Fichtenplatte
durchschlagen.
Material
Das bevorzugte Material ist in der Tat Eibe, aber auch Esche, Ulme, Ahorn so wie Kombinationen mit Lemonwood und oder Hickory und auch Haselnuß finden für den Bogenbau Verwendung.
Bauweisen
Historische Langbögen haben in der Regel kein Schußfenster, eine Aussparrung, in der der Pfeil aufgelegt werden kann. Dieses Schußfenster wird auch Shelf genannt, jedoch nennt man das schießen ohne Schußfenster auch Schießen über das Shelf, hiermit ist dann der Teil der Hand gemeint, auf dem der Pfeil aufliegt, wenn der Bogen eben eine solche Aussparrung nicht hat.
Man findet Bögen aus einem Material, aber auch Bögen aus mehreren Materialen in Sandwich- oder Laminatverbund.
Der englische Langbogen hat bei besonders hochwertigen Ausführungen Horn-Tipps, das sind Verstärkungen aus Horn an den Enden des Bogens, einfache oder auch sehr kunstvoll geschnitzte Figuren, die die Sehne eines Bogens aufnehmen.
Bevorzugt wird für den Bogenbau Holz ohne Astaugen, da hier ein Bruch des Bogens möglich ist.
Aus einer Holzlatte wird vorsichtig mit einem Zieheisen die Form des Bogens heraus gebarbeitet. Das besondere Problem ist,
das ausgehend von der Mitte der obere oder untere Teil des Rohlings auch unterschiedliche Eigenschaften haben kann.
Damit beide Bogenarme gleichmäßig ziehen ist ein herantasten an das Zuggewicht des Bogens mit vorsichtigem Materialabtrag notwendig.
Das nennt man tillern.
Es sind sogar teilbare Bögen bekannt, bei denen im Griffbereich eine Steckverbindung existierte.
Um die Mitte des Bogens wird in der Regel eine Wicklung aus Leder oder Schnur gelegt, um als Griffstück zu dienen.
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Wir bieten Ihnen preiswerte Langbögen in verschiedenen Ausführungen aus unterschiedlichen Hölzern und mit Zuggewichten ab 20 Lbs mit und ohne Shelf an.
Selbstsverständlich stehen wir Ihnen für einen Kauf auch gerne mit einer telefonischen Beratung zur Seite.
Wir wünschen nun viel Vergnügen bei Ihrem Langbogen kaufen in unserem Shop.
