Landknechtsschwerter

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Diese Söldner des 15. und 16. Jhd. waren mit einem Kurzschwert, dem sogenanntem Katzbalger ausgerüstet. Nebem diesem kurzem Schwert wurden auch große Bidenhänder eingesetzt.
Beide Schwertformen bieten wir Ihnen hier an.
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Der Katzbalger


katbalger“, Radierung von Daniel Hopfer, um 1530
Der Katzbalger ist das Kurzschwert der Landsknechte. Für die Namensgebung konnten wir zwei verschiedene Theorien finden:

A. Eine Ableitung von dem Begriff balgen, das sich auf das Verhalten von kämpfenden Katzen bezieht, und die Verbindung zum Nahkampf. Da hierfür dieses Schwert gedacht war.

B. Aus dem Balg (Fell) einer Katze wurde eine einfache Scheide gefertigt, die grob und wenig sorgfältig vernäht wurde. Das Schwert wurde dann quer über dem Rücken in Hüfthöhe, parallel zum Gurt getragen. Ähnlich wie ein SAX.
Bei der Trageweise an der Körperseite, Griff nach vorn, bestand das Risiko, das bei dem Aufeinandertreffen von Kampfreihen, der Gegner das eigene Schwert zog, was den Mann für den Nahkampf waffenlos machte.
Hierbei ist zu bedenken, das der Soldat ja als primäre Waffe die Pike in beiden Händen hielt.
Um das kurze Schwert nun schnell ziehen zu können, wurde im Zweifel die Scheide (die Naht des Katzenbalges) bei dem Ziehen zerschnitten.

Betrachten wir allerdings Abbildungen, finden wir als Trageweise das Schwert an der Seite.
Hier sollte man aber wiederum bedenken, dass diese Abbildungen zum einen überwiegend aus dem 16. Jhd. oder später stammen, und zum anderen das hier in der Regel entweder idealisiert wurde oder nicht der Gemeine Landsknecht abgebildet wurde, sondern eher schon der hohe Rang.
Viele Abbildungen stammen auch aus der Zeit des 19. Jhd. und sind Bebilderungen von Geschichtsbüchern. Diese gaben sehr häufig eher die Vorstellungen der Autoren oder der Zeichner wieder.
Ab Mitte des 16. Jhd. gehörte zur Bewaffnung auch die Hakenbüchse.
Dieses Kurzschwert hatte eine relativ kurze, breite Klinge, die in der Regel mit einer Länge um 50-55cm angegeben wird.
Oft wird die Klinge gegen den Ort etwas schmaler und die Spitze ist nicht selten abgerundet.
Das Gewicht des Schwertes lag meist um die 1000g.
Der Knauf konnte verschiedene Formen haben. Oft in einer, flachen, floralen Fächerform oder auch als Kugel ausgeführt.
Der Griff war sehr kurz und das Parier in einer S-Form gefertigt, an den Enden der Bügel mit kleinen Knäufen oder Kugeln versehen.
Obwohl in dieser Zeit geradezu eine Unmenge von diesen Waffen hergestellt wurden, sind im Verhältniss nur sehr wenige Waffen heute noch erhalten.
Eine diskutierte mögliche Ursache hierfür ist, das die Waffen nach dem Ende ihrer Zeit, Ende des 16. Jhd., zu Gebrauchsmessern oder Werkzeugen verarbeitet wurden.





Der Landsknecht

Die fünf Landsknechte“, Radierung von Daniel Hopfer, um 1530
Abb.: Die fünf Landsknechte“, Radierung von Daniel Hopfer, um 1530

Die Landsknechte sind wohl am ehesten durch den 30 jährigen Krieg bekannt.
Der Dreißigjährige Krieg dauerte allerding 30 Jahre, von 1618 bis 1648.
Als Landsknecht werden nun die Fußsoldaten des späten 15. und des 16. Jhd. bezeichnet.
Dieser Zeitraum ist deutlich größer, als der des Dreißigjährigen Krieges.
Der Landsknecht war ein Söldner, der meist durch Werber in den Kriegsdienst geworben wurde.
Hierzu gehörten Berufssoldaten, aber auch Bauern und Vagabunden waren bereit in den Kriegsdienst zu gehen.
Die Landsknechte waren in Rotten zu je 8-12 Landsknechte und diese Rotten wiederum in ein Fähnlein zu ca. 400 Landsknechten gruppiert.
Man liest, das jeder Landknecht in der Regel für seine Ausrüstung selbst verantwortlich war.
Andererseits kann man auch lesen, das vermögende Obrigkeiten ihre selbst geworbenen Landsknechte in eigene Uniformen steckten, die aus unserer heutigen Sicht kurios farbenfroh waren.
Anfänglich wurden die Söldner vom HRRDN als kaiserlich-habsburgische Söldner angeworben.
Die Kampfweise veränderte sich sehr bei dem Einsaz der Hakenbüchse bzw. Arkebuse, einem Vorderlader-Gewehr mit Luntenschloss.
Die Kampfkraft eines Landsknecht-Regimentes wurde allseits als besonders hoch eingeschätzt.
Über die Kampfweise kann man verschieden Beschreibungen finden, was Situationsbedingt und auch zeitlich durchaus verständlich ist.
Landsknechte kämpften im sogenanntem Geviert, sie standen in Reih- und Glied, wobei die ersten Reihen ihre Piken angelegt hatten.
Unter diesen Piken standen nun Doppelsöldner, hier mit Ihren mächtigen Zweihandschwertern.
Ihre Schlagkraft beruhte auf der Disziplin und der Ordnung der Truppen.
Dank Tagebüchern von Söldner, Briefen, Soldlisten und Berichten die uns erhalten gebleiben sind, gibt es über diese Zeit einiges an Aufzeichnungen, von denen wir viel erfahren können.




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