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Das Claymore [Claidheamh-Mor]

Zu Beginn unseres Recherche-Standes war es etwas unklar, ob Schwerter zeitgenössisch als Claidheamh-Mor bezeichnet wurden und um welche Schwerttypen es denn nun wirklich ging.
Doch mit etwas Akribie lösten sich die Nebel der Vergangenheit, dank der Forschung exzellenter Wissenschaftler, auf die wir uns hier stützen werden.
Die wesentliche Frage war: Was sind Claymore Schwerter.
Die zweite, wer hat diese Schwerter wann Claidheamh-Mor genannt.



Der Name Claidheamh-Mor | Claymore und Varianten.

Offenbar schien zuerst der Begriff Claidheamh-Mor [Glaidmore, Claymore] erstmals im 18 Jhd in der Literatur zu erscheinen.
Hingegen ist Boeheim der Meinung, Claymore Schwerter wurden bereits zeitgenössisch so genannt. Boeheim schreibt in seinem Handbuch:
"..besondere Schwertform mit Griffholz für anderthalb Hand, gerade nach Abwärts gerichteten Parierstangen, und schmaler, zweischneidiger, etwa 90cm langer, spitzer Klinge tritt uns in den schottisch-englischen Heeren vor Augen, wo Sie Claymore auch Glaymore genannt wird." Laut Boeheim verliert sich diese Schwertform im 17 Jhd.
In der Literatur finden wir die folgenden Varianten:
Claidheamh-Mor, Glaidmore, Claymore, Glaymore, Claidheamh-Beg, Claidhem-More, Claidhmhichean-mora
Folgen wir Boeheim, und die Art wie seine Kollegen die Begriffe nutzen, sind alles zeitgenössische Varianten.
Die ursprünglich gälischen Begriffe sind: Claidheamh-Mor und Claidheamh-Beg.
Die anderen Begriffe scheinen eingeschliffene Aussprachen, Mundarten oder Lautschriften zu sein,
die teilweise im Laufe der Zeit auch eine Sinnverwendung erfahren haben. Möglicherweise auch schon immer hatten.
Die Begriffe aus dem Gälischem bedeuten heute:
Claidheamh -> Schwert
Mor -> mehr
Beg -> betteln


Was sind Claymore-Schwerter | Claidheamh-Mor


Es war anfänglich nicht eindeutig, welche Schwertformen hier genau bezeichnet werden. Vermutlich leitet sich die Waffe von einem Wikingerschwert her. Dafür sprechen die abfallenden Parierstangen und die auch auftretenden fingergliedrigen Knäufe.

In der Literatur fanden wir anfänglich unterschiedliche Ansätze, denen man folgen konnte, was genau der Begriff umfasst.

  • Alle Schwerter schottischen Stils ab dem 15 Jhd bis zum 18. Jhd
  • Alle schottischen Schwerter, die Länger als das Standard-Einhand-Schwerter sind.
  • Alle schottischen Eineinhalbhand-Schwerter und Bidenhänder mit abfallenden Parierstangen ab dem 15. Jhd
  • Alle schottischen Eineinhalbhand-Schwerter und Bidenhänder ab dem 15. Jhd
  • Alle schottischen Eineinhalbhand-Schwerter und Bidenhänder mit abfallenden Parierstangen ab dem 15. Jhd und Bidenhänder mit gerader Parierstangen und geraden Pariersstangen mit Endwinkeln

Und im Laufe der Recherche tauchte plötzlich ein weitere Begriff auf. Claidheamh-Beg.
Das Claidheamh-Beg steigerte zuerst etwas die Verwirrung, löste aber bald einige ungeklärte Fragen.

Wenn wir die wesentlichen Ergebnisse unserer Recherchen zusammenfassen ergibt sich folgendes Bild.

Zusammenfassung
Den Bidenhänder der Hochlandschotten, wie er um 1500 erstmals auftritt, bezeichnen wir als Claidheamh-Mor.
Er hat einen typologischen Vorgänger, ein Einhand-Schwert des späten Mittelalters, das von J. G. Mann als Claidheamh-Beg bezeichnet wird.
Ein solches Schwert finden wir unter anderem auf verschiedenen Grabplatten, aber auch in Museen, wie dem Museum of Antiquities, Edinburgh.
Grabplatten:

  • a. Gilbert de Greenlaw, Harlow ✝ 1411
  • b. Donald MacGill'easbuig, Finlaggen ✝ Anfang / Mitte 16.Jhd

Claidheamh-Mor == großes Schwert
Claidheamh-Beg == kleines Schwert


Claidheamh-Mor - das große Schwert der Hochlandschotten

Der typische Hochland-Bidenhänder zeichnet sich im Wesen durch die nach unten abfallenden, geraden Parierstangen, die vom Mitteleisen zu den Enden schmaler werden, und häufig in stilisierten Kleeblättern enden, und eine aus dem Mitteleisen wachsenden Dorn oder Fortsatz, der sich auf die Klinge legt, aus.


Claidheamh-Mor - das große Schwert Tiefland Typ

Parallel gibt es einen Tiefland-Typ, dessen Parierstangen ebenfalls gerade sind und nicht abfallen, sondern einen fast 90 Grad Winkel zur Klinge behalten. Sie können an den Enden der Parierstangen stilisierte Kleeblätter aufweisen, wie z.B. das Schwert Brave Heart | William Wallace oder gelegentlich an den Enden abfallen und gerne in einem Knopf enden.
Siehe unser Schwert: Schwert von Robert The Bruce M2S5773.


Gemeinsamkeiten der beiden Zweihandtypen

Selbstverständlich haben beide Schwerter zweischneidige, lange Klingen, die sich erst dicht vor dem Ort zu einer Spitze ausbilden.
Die Griffe sind, einem Zweihandschwert entsprechend, recht lang gestaltet.
Die Knaufformen sind hier recht vielfältig. Wir finden unter anderem Scheibenknäufe, doppelte Scheibenkäufen, Birnenknäufe, facettierte Birnenknäufe, Ringknäufe.


Claidheamh-Beg - das kleine Schwert der Hochlandschotten

Sein erstmaliges Auftreten ist deutlich früher, es gibt das Schwert in der Einhändigen und der Anderthalbhändigen Variante.
Die Gestalt der Parierstange ist sehr ähnlich der, seines große Bruders, sie verjüngen sich zu den Enden, laufen gerne in Knöpfen oder Tropfen aus, und sind in der Regel auch gerade und nach unten abfallenden, ähnlich dem Lambda.
Auch finden wir einen aus dem Mitteleisen wachsenden Dorn, der sich auf die Klinge legt.
Der Knauf kann Scheibenförmig sein, gerne konkav, aber auch Fingergliedrig.
Es scheinen Klingenlängen bis um die 100cm gängig zu sein.


Weitere Bezeichnungen schottischer Schwerter

In der Literatur finden wir auch weitere Bezeichnungen ähnlicher Art, die schottische Schwerter bennen. Im angelsächsischem Infternet finfen wir sehr häufig die Bezeichnung Claidheamh da làimh für die mächtigen Bidenhänder der schottischen Hochlandkrieger.


  • Claidheamh mòr oder Claidheamh leathann: Breitschwert
  • Claidheamh cuìl: Backsword
  • Claidheamh da làimh: Zweihändiges Schwert
  • Claidheamh da fhaoshain: Zweischneidiges Schwert
  • Duibheagan: Kurzschwert
  • Dòrn-chur: Korbgriff; Griff eines Schwertes; oder Griff einer scharfen Waffe

Das zeitliche Auftreten dieser Schwerter

Wir finden reltativ sichere Anzeichen für ein Auftreten des kleinen Claidheamh-Beg Schwertes um 1400, und in der Literatur deutliche Hinweise auf wenigstenes das 17. Jh.
Wobei das kleine Claymore wohl eine lange Zeit parallel zum zweihändigen Schwert in Nutzung war.
Man kann also mit Fug und Recht behaupten, die schottische Schwertentwicklung verlief ziemlich Analog zur Schwertentwicklung des Festlandes.
Wo sich gegen Ende des Mittelalters und zu Beginn der Renaissance lange Einhandschwerter und Bastardschwerter als sogenannte Schlachtenschwerter entwickelten, was im wesentlichem dem Claidheamh-Beg entsprach.
Die Weiterentwicklung in Varianten zu den Bidenhänder Claidheamh war nur eine logische Folge.
Diese Schwertform hat also diese brittischen Inseln rund dreihundert Jahre dominiert.


Claidheamh == Claymore?

Auf Grund der literarischen Quellen können wir nun umgangssprachlich getrost festhalten, das unter dem Begriff Claymore | Glaymore | Glaidmore alle diese Schwerttypen erfasst werden können, wobei die Details dann die Schwerter in die folgenden Typen sortieren.

  • -mor
    • Hochlandschwerter
    • Teiflanschwerter
  • -beg

Claidheamh-Mor - das Schottische Korbschwert Basket Hilt

Gelegentlich können wir auch vermerken, das dem großem, schottischem Breitschwert, dem Basket Hilt der Titel Claidheamh-Mor (Claymore) verliehen wurde.


Schottische Schwerter dieser Zeit und die Hanse

Eine Urkunde vom 11. Oktober 1297 gewährt Schiffen der Hanse freien Zugang zu schottischen Häfen. Ausgestellt wurd diese Urkunde von William Wallace und Andrew Murray. Diese Urkunde befindet sich im Archiv der Hansestadt Lübeck.
Anhand von Schmiedemarken vieler Claymore-Klingen ist erkennbar, das diese aus deutschen Schmieden stammen, also aus Deutschland eingeführt wurden.
Die Verbingung zur Hanse ist eine einleuchtende Erkläruing dafür.



Quellen:

  • Herleitung des Claymore vom Wikingerschwert Otto Smith, Z.H.W.K., xv, 25/31.
  • Handbuch der Waffenkunde, Wendelin Boeheim, (1890, 1982)
  • A late medieval sword from Ireland, Mann, James G. (1944) - In: The antiquaries journal vol. 24 (1944)
  • Blankwaffen I, Heribert Seitz, 1963

Nun haben wir einen Überblick, was sind Claymore Schwerter und wann wurden Sie verwendet.




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